Aung San Suu Kyi die Friedensnobelpreisträgerin 1991, Tochter des berühmten
Unabhängigkeitskämpfers Burmas ist die eigentliche Staatspräsidentin nach dem Wahlsieg ihrer Partei 1990. Seit Jahren ist sie zeitweise unter Hausarrest gewesen. Seit Ende 2010 ist sie frei und kann sich auch wieder äußern.
Aung San Suu Kyi bittet auch die Touristen, das Land zu boykottieren, bis demokratische Verhältnisse herrschen. Über diesen Aufruf kann man geteilter Meinung sein. Begegnungen zwische den Menschen unterschiedlicher Welte können Bewusstsein schaffen und den
Blick für andere Herrschaftsformen schärfen.
Alles ist anders in Myanmar. Selbst Silhouetten und Schatten sehen seltsam exotisch aus.
Pali, die Schrift des orthodoxen Theravadabuddhismus ist Grundlage der
myanmarischen Sprache. In diesem Vielvölkerstaat mit 67 Volksgruppen wird mit 242 teilweise unterschiedlichen Sprachen und Dialekten gesprochen.
Das Wissen der Myanmaren um die Welt außerhalb liegt im Konflikt
mit den altüberlieferten Vorstellungen, wonach die Welt ein großer flacher Ozean ist, in deren Mitte sich der Götterberg Meru erhebt. In seinem Schatten liegen rundum Inseln. Auf einer dieser Inseln leben sie, die Myanmaren. Es ist im übrigen die einzige Insel im gesamten Ozean, die ihrer Meinung nach bewohnbar ist. In jedem größeren Ort gibt es ein großzügig gebautes Lichtspieltheater. Gezeigt werden überwiegend indische Kitschproduktionen.
In Myanmar kann man dem Buddhismus genauso wenig entfliehen wie seinen Zeugnissen der Geschichte. Ein geheimnisvolles, unbekanntes Land, von dem Rudjard Kipling sagte: “Ein Land wie kein anderes!”
Dieser Nut reitet auf einem Schwan. Andere Nuts geben sich auch mit einem Schwein, oder einer Ratte zufrieden. Der König der Nuts “Thagya” hält sich einen Hirsch.
Einmal im Leben wird jeder männliche Myanmare Mönch.
Frauen haben zwar auch Zugang zu den Klöstern, sind aber meist
vom Haushalt unabkömmlich.
Myanmars typisches Make-up “Tanaka”.
Das ganze Land ist übersät mit zigtausenden von Kulturdenkmälern. In der Ebene von Bagan alleine 2217 Tempel. Die meisten Tempel dieses “Weltkulturerbes” wurden bereits vor über 1000 Jahren erbaut.
Angefangen vom Haufen Ziegelstaubs, der sicherlich auch wieder eine der hunderttausend zerstörten und verfallenen Pagoden ist, über die gigantischen Pagodenstädte, bis hin zu den Buddhastatuen, die bis zur Unförmigkeit mit Goldauflagen entstellt sind.
Touristen werden umworben, und bei der sprichwörtlichen Gastfreundschaft der Menschen ist die Reise durch das Land und der Aufenthalt ein großartiges Erlebnis.
Somerset Maugham hat Burma ausgiebig bereist. George Orwell arbeitete in Rangoon (Yangon) als Polizist bis die Briten Burma verlassen mussten.
Flug Frankfurt-Bangkok-Yangon, oder Düsseldorf-Bangkok-Yangon. Rückflug: Yangon-Bangkok-Frankfurt, oder Yangon-Bangkok-Düsseldorf. Wegen der großen Entfernungen und des umfangreichen Programms der Besichtigungen sind mehrere Inlandflüge unvermeidlich. Hotelaufenthalt in guten bis
sehr guten Hotels (3-5 Sterne, je nach Region) auf allen Stationen der Reise. Die Besichtigungstouren werden in klimatisierten Reisebussen mit deutschsprachiger Reiseleitung durchgeführt. Vollpension mit europäischer Küche in Verbindung mit asiatischer Küche. Eine Flusskreuzfahrt auf dem Ayeyawady (Irrawaddy) ist ebenso buchbar, wie ein Badeaufenthalt am Golf von Bengalen.
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