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 |  |  |  |  |  |  |  |  |  | |  | | | von Karl Iten aus Basel | | | | Travel 005, Reisen 005, Kreuzfahrten 005, Frühbucher 005, Frühbucherra batt 005,
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|  | Im 1. Jahrhundert v. Chr. war Padua bereits als wichtige Station auf den Wegen des Römischen Weltreichs genannt worden. Die Blütezeit Paduas begann auch künstlerisch unter der Herrschaft der Carraras im 14. Jahrhundert. Bedeutende Kunstwerke, die mit den Kunstwerken Venedigs eng verbunden und verwand sind, können die vielen Besucher der Stadt besichtigen. |
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 |  | | Die Städte entlang des Po profitierten vom Handelszenrum und dem natürlichen Seehafen Venedig, der Hafenstadt Nr. 2
neben Genua in Ligurien. Die Enge der Besiedlung förderte im |
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 |  | | Mittelalter aber auch Epidemien, wie die Pest.
Der französische Arzt Michel Nostradamus wandte hier seine erfolgreichen Heilmethoden an. Die Ursprünge des Karneval reichen bis ins Mittelalter zurück. Maskierte Venezianer und Gäste der Stadt treiben ihr Spiel auf dem Markusplatz, auf der |
|  |  | | Seufzer- und Rialtobrücke, rund um den Dogenpalast und dem Campanile. Und man kann absolut sicher sein, in diesem bunten Gewimmel und Gewühle mindestens einem Casanova zu begegnen. Ein weiteres eindrucksvolles Fest wird im Juli gefeiert. Das “Fest des Erlösers” erinnert an das Ende der Pest im
Jahre 1630. Zu Ehren des Schutzheiligen der Stadt, Sankt Markus |
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 |  | | wird bis in den Morgen hinein gefeiert, der mit einem großartigen Feuerwerk begrüßt wird.
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| Venedig hat die italienische Küche maßgeblich beeinflusst. Begünstigt durch die fruchtbare Poebene konnte alles Neue, was die Seefahrer von ihren Reisen mitbrachten direkt angebaut werden. Mais und Reis waren lange in die venetianische Küche integriert, als das übrige Italien noch Hirsebrei schlabberte. Und als Marco Polo aus Fernost die Nudel mitbrachte, gab
es kein Halten mehr. Durch die Eroberungszüge der Römer war der Wein schon in der ganzen damaligen Welt vom Libanon bis nach England verbreitet worden.Nun, im frühen Mittelalter gab man sich in den Königshäusern nördlich der Alpen der pasta asciutta hin. Und da “pasta asciutta” ursprünglich bedeutete, dass man die Nudeln ohne oder mit fast
keiner Soße servierte, reichte man viel Wein, damit das Essen gut flutscht. Wenn man heutzutage “pasta asciutta” bestellt, bringt einem der Ober - oder “servicio” - tatsächlich irgendeine der 1.000 Nudelsorten mit einer der rund 1 Millionen möglicher Soßen. Womöglich gibt man den hervorragenden Wein nicht mehr so gerne her. Doch zum Thema Wein gibt es an anderer Stelle bald mehr. Übrigens:”pranzo turistico” bedeutet, dass man in der Regel ein 3-gängiges Touristenmenü bekommt, in deren
Preis Brot, Gedeck, Service, Wasser und 1/4 Liter Wein beinhaltet sind. Dagegen bedeutet “prezzo netto”, dass auf die Rechnung Bedienung und andere Abgaben am Schluss zugerechnet werden. Macht aber nichts, für 29,--Euro kann man schließlich schon von Deutschland aus nach Venedig fliegen. Wer sich da keinen Espresso für 18,-- Euro auf dem Markusplatz in Venedig leisten kann, der bleibe gefälligst zu Hause. Und wo wir schon bei “Tasse” sind... “tasse” heißt auf Italienisch “Steuern,
Abgaben”, und die werden, wie gesagt, fast immer zusätzlich zum Preis verlangt. |
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