Sechs Jahre, von 1730 bis 1736, wurde Lanzarote, die Nachbarinsel von Fuerteventura förmlich gebeutelt. Überall riss die Erde auf, Lava quoll hervor und ergoss sich über Dörfer und Felder, Asche erstickte Mensch und Vieh.
Das Weinanbaugebiet “La GERIA” wurde 1960 vom New Yorker Museum of Modern Art zum “Gesamtkunstwerk” erklärt. In den geometrisch angeordneten Lavatrichtern, wächst der Lanzarote Wein, der sich mit exotischer Note von allen anderen Weinen der Welt abhebt.
Die “Montanas del Fuego” (Feuerberge) und weite Ebenen zu bizarren Formen
erstarrter Lava zeugen von diesen Umwälzungen, die zu Zeiten von Atlantis tausendmal intensiver gewesen sein mussten
Nur auf der Kanareninsel La Palma gibt es einen wesentlich jüngeren Vulkan, und nur auf Teneriffa einen, der über 3,7 Kilometer hoch ist.
“Jameos del Agua”, die unterirdische Fortsetzung der nahen “Cuevs de los Verdes” ist eine Grottenhalle in der Lavaschicht. An einem unterirdischen Salzsee mit weltweit nur hier heimischen Albinokrebsen
finden Konzerte berühmter Musiker statt.
Ein Restaurant an einem Pool gelegen bietet Kulinarisches.
Cesar Manrique (1919-1992) gestaltete zusammen mit seinem Freund Jesus Soto die ehemalige Müllkippe von Lanzarote zum Tourismusmagneten. Ein weiteres Meisterwerk von ihm ist das Hotel Gran Melia Salinas.
Cesar Manriques letztes Meisterwerk der Architektur ist der “Jardin de Cactus” (Kakteengarten). Hier war es ein ehemaliger Steinbruch, den er mit schwarzer Lavaasche und 10.000 prächtigen Kakteen aus aller Welt umgestaltete.
Altes Zöllnerhaus, liebevoll restauriert.
El Golfo, dieser Ort mit seiner grünen Strandlagune ist sehr abgelegen.
Immer noch aktiv, die Hitze des Erdinneren.
Um Haria und dem höchsten Berg “Pena del Chache” (671m) ist das “Tal der 1000 Palmen”.
Dort fangen sich feuchte Nebel der Passatwinde. Man bekommt einen Eindruck, wie fruchtbar die Insel einst gewesen sein muss, als das Klima in diesem Teil der Welt noch nicht so trocken war.
Der erste Eroberer der Kanaren, der Franzose Jean de Bethencourt fand auf Lanzarote einen Majo König vor.
Ob die Ureinwohner einst von der 115 Km weit entfernten afrikanischen Küste stammen, darüber streiten die Gelehrten.
Los Hervidores (die in Wallung geratene) ist der Name der bizarren Landschaft am Meer.
SPORT auf den Kanaren
Kitesurfer kommen auf Lanzarote und auf der winzigen Nachbarinsel Gracioso auf ihre Kosten. Zwischen März und September weht ein beständiger Wind in der Meerenge. Auf Lanzarote selbst ist die Playa del Risco das Eldorado der Surfer. Wer nur mit dem Bodyboard ankommt, findet hier Wellen vor, die sich gigantisch schön unterhalb der Felswände von Famara brechen.
Selbst für Youngster ist Lanzarote ein ideales Trainingsgelände. Kings sind natürlich die, die sich vom Lenkdrachen ziehen lassen. Für Mountainbiker ist die Vulkaninsel eine echte
Herausforderung an Kondition und Material. Motorradfans bietet Lanzarote ausgezeichnete Straßen und eine phantastische Landschaft.
Auf ausgezeichneten Straßen gelangt man bequem und unabhängig zu jeder landschaftlichen, altkanarischen oder künstlerischen Sehenswürdigkeit.
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