In der urtümlichen
Landschaft der Caldera de Taburiente stellte der spanische General de Lugo den König der Guanchen Tanausu und seine Krieger. Es war die letzte Schlacht zwischen spanischen Invasoren und dem friedfertigen Volk
der Guanchen. Über 50 spektakuläre Fundstellen altkanarischer Schriften und Zeichnungen sind auf La Palma gelistet.
Das Observatorium liegt über den Wolken, etwas unterhalb des Roque de los Muchachos
(2426 m). Von hier aus hat man einen Rundblick auf
Die mäanderförmigen, spiraligen, kreuz- und
rasterförmigen Ritzzeichnungen sind sogar vergleichbar mit südamerikanischen Funden. Ein weiteres Indiz für den Inselkontinent ATLANTIS?
Eine Inschrift, so genannte “libysche Zeichen” wurden in der Cueva de
Tajodeque gefunden. Die Worte ähneln dem Tuareg Wort “mauamselti”. Es heißt soviel, wie “Durchgang” Tatsächlich war an dieser Stelle in der Caldera eine Passage für die Ziegenherden der Guanchen.
In der Nähe des Friedhofes von Garafia liegen Feldsteine mit eingemeißelten und geritzten
Spiralen und Zeichen. Nahe dem Ort Mazo liegen die “Cuevas de Belmaco”.
Der ganze Ort ist zu einem archäologischen Park umgestaltet. Besuchern wird hier die
Kultur der Guanchen vermittelt.
Vom Mirador el Time schaut man hinunter auf das grüne Tal von Los Llanos, auf die
Bananenplantagen von Tazacorte.
Hier oben wachsen unzählige Kakteen, viele junge Drachenbäume, und immer wieder durchquert die Straße ausgedehnte Kiefernwälder.
SPORT auf der Insel La Palma
Für den passioniereten Bergwanderer ist die Calderra und das Gelände um den Volcano de Teneguia das schönste Wandergebiet der Welt. Von langen Stecken über schwarze Vulkanasche bis zur Wanderung durch Wald und Dickicht, eingerahmt von steilen
Felswänden reichen die ausgewiesenen Wanderwege. Und selbst das Abenteuer kommt nicht zu kurz, wenn nach leichten Wegen plötzlich schwierige Passagen zur Herausforderung werden, ein Bach überquert werden muss oder ein Weg an einer steilen Wand begangen werden muss.
Für jeden Wandertyp gibt es auf La Palma die richtige Strecke, und immer laden Gasthäuser zu kühlen Getränken und einer kleinen Stärkung ein.
Bizarre Unterwasserwelten mit leuchtend gelben Goldschwammwiesen auf schwarzer Lavakoralle und ein ungewöhnlicher Fischreichtum findet der Taucher an der Südspitze nach dem Vulkanausbruch von 1971 vor.
Der Volcan de Teneguia war 1971 zum letzten mal ausgebrochen. Überall gibt es ausschließlich porösen Lavaschotter und Geröll.
Eine unwirtliche Landschaft. Man wähnt sich auf die Insel Lanzarote versetzt. Oben am Kraterrand kann man sich in den Höhlen im Gestein immer noch die Finger verbrennen.
Obwohl die westlichste Kanareninsel mehr Regen aus den Passatwolken erhält, als die anderen, bringt der Klimawandel und Mehrverbrauch durch Tourismus eine temporäre Wasserknappheit mit sich. Residenten und Touristen waren lange Zeit als störend empfunden worden. Der “sanfte Tourismus” im Gegensatz zum
Tourismus auf Fuerteventura oder Gran Canaria hat gerade auf La Palma die Gemüter der Einheimischen beruhigt. Man arbeitet jetzt erfolgreich zusammen.
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