Die vulkanische NachbarinselLanzarote in Sichtweite, besticht durch ihr Farbenspiel- In Fuerteventura fällt einem das Licht ansich auf- Es ist geradezu “unirdisch”! Fuerteventuras Licht
wirkt am Morgen samtig, schmeichelnd- Mittags ist es grell und fast aufdringlich- Abends ist es versöhnlich und beruhigend.
Die Stille auf dieser Insel bestärkt das
Licht noch- Außer den Geräuschen des Windes und des Meeres hört man kaum Vögel oder Insekten.
Fuerteventura ist Afrika so ähnlich, dass unbemerkt von den Touristen eine Garnison spanischer Fremdenlegionäre hier stationiert ist.
Endlose Sandstrände und sogar ein kleines Stück Sahara lassen Fuerteventura zum reinen Urlaubsparadies werden- Trotzdem ist es traumhaft, mit dem Mietwagen über die hervorragenden Straßen der Insel zu fahren und Orte zu entdecken, deren Bilder man mit nach Hause nimmt, und wo man in kleinen ursprünglichen Restaurants total erschwingliche Fischgerichte zu sich nehmen kann.
“Die Rache der Ziegen” nennen die Einwohner den Gestank, der über der Insel liegt, wenn es mal – selten kommt es vor – geregnet hat-
Zigtausende nasser Ziegen “stinken zum Himmel”.
SPORT auf den Kanaren
Wind- und Kitesurfer der Grundschule sind
auf Fuerteventura bestens an der Playa de Sotavento aufgehoben- Hier gibt es Schulen und Clubs- Aber wehe, der Wind bläst stärker von der afrikanischen Küste herüber, dann haben selbst Profis ihre liebe Not- Im Norden gibt es noch einige Gebiete für Kenner zwischen El Cotillo und Corralejo- Bis zu den Dünen von El Jable ist ein ideales gliding, flying und hanging loose möglich.
Für Mountainbiker ist Fuerte einfach z fahren- An der schmalsten Stelle der Insel findet man saharaähnliche Gelände vor und die Bergwelt ist niemals Hindernis, aber trotzdem Herausforderung-
Motorradfans bietet Fuerte ausgezeichnete Straßen an- Aufpassen muss man nur, dass man nicht eine der unzähligen Ziegen auf der Straße trifft- Auch eine Kamlekarawane kann
schon mal die Straße überqueren-
Ein 1 Lochplatz an der Carretera de Jandia birgt raffiniert versteckte Sandbunker und ist nicht einfach zu spielen.
In der zweitgrößten Stadt Gran Tarajal erlebt man Fuerteventura ohne Touristen-
Hier ist der Umschlagplatz für Tomaten aus den zahlreichen Gewächshäusern- Am Brunnen des Ortszentrums scheint die Zeit still zu stehen.Die Ureinwohner hatten noch eine grüne Insel mit reichlich Baumbestand zur Verfügung- Die Ziegen brachten ihnen Nahrung und Bekleidung- Raubbau an der Natur, die Verschleppung der Ureinwohner in die Sklaverei und der Weltklimawandel lies Fuerteventura
versteppen-
Im Gegensatz zu Gran Canaria, La Palma, La Gomera, El Hierro oder Teneriffa herrscht Wassermangel- Mit Windkraft wird ständig Brackwasser zur Bewässerung der kleinen Felder aus großer Tiefe gefördert.
Außerdem, von der lediglich km entfernten afrikanischen Küste bringt der Wind alle Jahre wieder riesige Heuschreckenschwärme bis zur Insel.
Am 397 m hohen Montana Tindaya erreicht man vom Parkplatz aus nach wenigen hundert Metern Felszeichnungen der Ureinwohner-
Die in Fels gravierten Spiralen und Kreise weisen Ähnlichkeiten mit den kultischen Zeichen des nordischen Megalithikums und nordafrikanischer Felszeichnungen auf- Selbst die ägyptischen Hieroglyphen sind damit vergleichbar.
Die Insel war in der Mitte in zwei Königreiche der Ureinwohner geteilt- Mauerrest an der schmalsten Stelle von Fuerteventura kann man noch auffinden- Im Museum von Betancuria sind
Zeugnisse der inselweit rund 60 Fundstellen altkanarischer Besiedelung ausgestellt.
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